Griechenland muss sparen und das geht auch am öffentlich-rechtlichen Fernsehen ERT nicht spurlos vorbei. Auf heftige Kritik stößt die Ankündigung von Medienminister Elias Mossialos, ET 1, einen der drei öffentlich-rechtlichen Fernsehkanäle des Landes, zusperren zu lassen. Aus diesem Grund setzte der Informationskanal der ERT, NET, am 7. Oktober eine zweistündige Live-Diskussion mit dem MMinister und Journalisten über den Wert von öffentlich-rechtlichem Fernsehen für die Demokratie und die Kultur an (ET 1 ist vor allem ein Kultursender). Zuspielungen aus verschiedenen Ländern informierten die Zuseher und Diskutanten über die Situation des öffentlich-rechtlichen Fernsehens anderswo.

Für mich war es eine große Ehre, als mich Mario Nottas, der griechische Projektkoordinator des preisgekrönten Universitätslehrgang „Quality Journalism and New Technologies“ fragte, ob ich in einer Live-Schaltung aus Salzburg das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Österreich präsentieren möchte. Es war auch eine Herausforderung, weil ich das in griechischer Sprache noch nie gemacht hatte. Und letztlich wurde es auch deshalb zur Herausforderung, weil mitten im Statement während der Live-Sendung der Rückkanal aus Athen zusammenbrach, so dass ich keine  Verbindung zum Moderator in Athen mehr hatte. Die Zuschauer haben davon zum Glück wenig mitbekommen: