The Arab Spring
Jan 20
Journalisten & social media, ORF 1 Comment
I’m sorry, this article is available in German only.
Reden wir über die Zukunft der Journalisten
Jan 20
Journalisten & social media, ORF 1 Comment
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Dec 13
German journalist and author Tom Schimmeck lashes out in all directions concerning journalists and how they – in his opinion – do not fullfill their tasks. Published on vorwärts.de More
Nov 20
Fernsehen Internet, Journalismus, social_media, Zukunft No Comments
Oct 28
Journalisten & social media No Comments
The user numbers in social networks are impressive. They are still more impressive when these numbers are presented in an interactive visualization as provided by Gary Hayes’ “social media count” (found on politik.netzkompetenz.at):
Oct 11
Fernsehen ERT, Griechenland No Comments
Griechenland muss sparen und das geht auch am öffentlich-rechtlichen Fernsehen ERT nicht spurlos vorbei. Auf heftige Kritik stößt die Ankündigung von Medienminister Elias Mossialos, ET 1, einen der drei öffentlich-rechtlichen Fernsehkanäle des Landes, zusperren zu lassen. Aus diesem Grund setzte der Informationskanal der ERT, NET, am 7. Oktober eine zweistündige Live-Diskussion mit dem MMinister und Journalisten über den Wert von öffentlich-rechtlichem Fernsehen für die Demokratie und die Kultur an (ET 1 ist vor allem ein Kultursender). Zuspielungen aus verschiedenen Ländern informierten die Zuseher und Diskutanten über die Situation des öffentlich-rechtlichen Fernsehens anderswo.
Für mich war es eine große Ehre, als mich Mario Nottas, der griechische Projektkoordinator des preisgekrönten Universitätslehrgang „Quality Journalism and New Technologies“ fragte, ob ich in einer Live-Schaltung aus Salzburg das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Österreich präsentieren möchte. Es war auch eine Herausforderung, weil ich das in griechischer Sprache noch nie gemacht hatte. Und letztlich wurde es auch deshalb zur Herausforderung, weil mitten im Statement während der Live-Sendung der Rückkanal aus Athen zusammenbrach, so dass ich keine Verbindung zum Moderator in Athen mehr hatte. Die Zuschauer haben davon zum Glück wenig mitbekommen:
Oct 02
Berichte, Journalisten & social media Article, Business, Comment, Journalismus, Main section, Media, New York Times, Newspapers & magazines, Peter Preston, Peter Preston on press and broadcasting, The Observer, US press and publishing No Comments
“The Guardian” bietet ein WordPress-Plugin an, mit dem sich in wenigen Handgriffen viele Artikel der britischen Zeitung mit wenigen Handgriffen in Weblogs veröffentlichen lassen. “The Guardian” startet damit den ambitionierten Versuch, in der sich radikal ändernden Medienwelt neue Wege zu den Medienkonsumenten zu finden
Moviegoing journalists obsessed about the future of their trade (if there is one) will love Page One: Inside the New York Times (possibly showing at a non-multiplex near you). Some 97 minutes of balding men standing around worrying about their jobs. But non-journalists interested by this insider’s look at America’s most revered daily may notice quite other, counter-intuitive, things.
There are very few swashbuckling operators on view, mostly people sitting at computer terminals tapping boringly away. The offices, from department to department, are closed, silent places. Nobody laughs much.
When they’re not hitting a keyboard, NYT editors, section heads, deputies, assistants and associates move seamlessly between endless meetings.What shall we put on the front page today? That’s the 10.30am conference question. When will the media correspondent deliver his touted Chicago scoop? I’ll stay at home for a week to write it, he says.
No one talks about what will sell more copies, make bigger waves, kick over hornet’s nests. Or about how stories are laid out and projected. The scoop that took a week to write debuts downpage, then wends its lugubrious way inside.
To non-American eyes, the Times seems more compiled than edited, columns assembled as though in some cathedral, voices hushed as Pulitzer prizes are announced. Even the 100 redundancies promulgated here would seem to leave 1,150 journalists gainfully employed, roughly double the number on the Guardian, Telegraph and Times. What are they all doing? Asking how long their jobs will last.
guardian.co.uk © Guardian News & Media Limited 2010
Published via the Guardian News Feed plugin for WordPress.
May 09
Berichte, Journalisten & social media No Comments
Die Informationsflut, der wir uns ständig ausgesetzt sehen, lässt eine journalistische Tätigkeit immer wichtiger werden: “Die Informationsflut im Internet fordert die Journalisten heraus. Sie müssen mehr denn je fremde Inhalte sichten, aufbereiten und in einen Zusammenhang stellen. Wenn sich Journalisten in die Rolle des Mehrwert schaffenden Kurators begeben, entsteht eine neue Form des Storytellings.” [onlinejournalismus.de]
Kuratieren lautet die in Museen geläufige, in Redaktionen eher noch unbekannte Tätigkeit. Oder wie es Medientheoretiker Jeff Jarvis formuliert: “Cover what you do best. Link to the rest.”
Die guten ins Töpfchen …
“Kuratieren ist das Gebot der Stunde”, appelliert Medienjournalistin Ulrike Langer:
“Ebenso wie Museumskuratoren die besten Gemälde und Kunstwerke zu Sammlungen zusammenstellen, Werke thematisch einordnen und dadurch Nutzern oft überhaupt erst einen Zugang verschaffen, sollten sich Journalisten als Kuratoren des Netzes verstehen. Wie fruchtbar solch eine Zusammenarbeit zwischen Profis und Amateuren sein kann, zeigt sich vor allem dann, wenn schon die schiere Masse an Informationen redaktionell gar nicht aufbereitet werden kann.”
Redaktionell aufbereiten, Orientierung schaffen, Bedeutung geben – diese klassischen journalistischen Aufgaben gelten auch beim Filtern von Informationsstücken aus unterschiedlichsten Quellen. Dafür braucht es nicht nur das Wissen um den professionellen Umgang mit Information, sondern auch die geeigneten Werkzeuge. Storyful ist eines davon, ebenso wie Keepstream. Eine neue Plattform zum Kuratieren von Information, die kürzlich von sich reden gemacht hat, ist Storify.
Geschichten erzählen
“Geschichten erzählen mit den Mitteilungen, die Menschen in sozialen Netzwerken veröffentlicht haben. Die besten Fotos, Videos, Tweets, etc. sammeln und publizieren” - so charakterisieren die Macher von Storify ihr Service recht treffend. Der Zugang zu Storify ist über den pesönlichen Twitter-Account möglich. Storify kann kostenlos genutzt werden.
Und einfach ist es darüber hinaus Storify zu benutzen: In Facebook, Twitter, YouTube oder über beliebige URLs das Material für die Geschichte suchen, per Drag & Drop auf die Timeline ziehen und bei Bedarf erklärende Texte dazu schreiben. Wenn die Geschichte fertig ist, kann sie in beliebige andere social media eingebettet werde, ebenfalls ohne nennenswerten Aufwand. Das einfache Handling der Applikation erlaubt es sich vollständig auf den Inhalt der Geschichte zu konzentrieren. Diese Erfahrungen habe ich bei meiner ersten Story gemacht:
Apr 13
Berichte, Gedanken zur Zukunft, Journalismus Journalismus, Zukunft No Comments
Richard Gutjahr – Reporter, Fernsehmoderator, Blogger – ist ein erfahrener Wanderer zwischen der alten Welt der traditionellen Massenmedien und der neuen Medienwelt der Communities, der sozialen Netzwerke und der Multimediajournalisten. Insofern ist es interessant zu hören, wie Richard Gutjahr die Zukunft des Journalismus einschätzt.
Beim Tag des Wirtschaftsjournalismus an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft am 30. März 2011 hat er folgendes Interview gegeben:
Feb 27
Fernsehen, Gedanken zur Zukunft 1 Comment
“Das Fernsehen ist tot. Es lebe das Fensehen!” Newsroom.at freut sich: Erfahrungen aus den USA zeigten, dass das Internet das klassische Fernsehen nicht umbringe. “Das Web als Sargnagel des TV? Es sieht nicht danach aus” sind diese Erkenntnisse betitelt:
In Amerika passiert alles ein bisschen früher, sagt man. Vor allem in der Medienentwicklung. Und was geschieht dort? Eine Art Comeback des Fernsehens. Das Internet könne ein Freund des Fernsehens sein, stellte die “New York Times” bereits vor einem Jahr fest. Der Trend: Man sieht fern und ist dabei online beziehungsweise umgekehrt. Während der Oscar-Verleihung im vergangenen Jahr surften zum Beispiel 13,3 Prozent der Zuschauer parallel im Internet (2009: 8,7 Prozent). Die meisten davon riefen Seiten wie Facebook, Google oder Yahoo auf, wie die Marktforscher von Nielsen feststellten.
Das hört ein Fernsehmacher gerne. Der Journalist in ihm fragt aber auch: Was wird aus den journalistisch aufbereiteten Inhalten im Fernsehen? Aus den Nachrichtensendungen etwa oder auch den politischen Magazinen, von deren schwindender Bedeutung das Fachmagazin MESSAGE in seiner jüngsten Ausgabe (I 2011) berichtet.
Reichweiten sinken seit Jahrzehnten
Denn die Indizien, die newsroom.at für die Renaissance des Fernsehens als Livestream-Lieferant für Online-Diskussionen nennt, betreffen eine nie in Frage gestellte Stärke von Broadcast: Mit einer Übertragung können Millionen Zuseher erreicht werden, ohne dass Leitungsnetze wegen zu geringer Bandbreite zusammen brechen:
[...] die Verleihung des wichtigen Musikpreises Grammy hatte kürzlich die höchste Quote seit elf Jahren (26,7 Millionen Zuschauer; Vorjahr: 25,9 Millionen). Und die Oscars verzeichneten 2010 mit 41,3 Millionen Zuschauern die höchste US-Quote seit fünf Jahren. Die diesjährige Gala geht an diesem Wochenende über die Bühne.
Die These vom TV-Comeback: In Deutschland, wo König Fußball vergangenes Jahr zu einem Einschaltquotenrekord führte (31,1 Millionen Fans beim WM-Halbfinale Deutschland-Spanien), kommt ein weiteres Phänomen hinzu: Hierzulande steigt der Fernsehkonsum. 223 Minuten sah im Jahr 2010 jeder Mensch in Deutschland täglich fern. Statistisch.
Wobei das zuletzt angeführte Argument mit Vorsicht zu genießen ist. Denn die Reichweitenforschung des ORF zeigt, dass die Zahl der Menschen, die Fernsehen konsumieren, in Österreich seit vielen Jahren kontinuierlich abgenommen hat: 1991 haben alle Fernsehprogramme zusammen noch 71,4 Prozent der Menschen im Bundesgebiet erreicht, 2000 waren es 66,9 %, 2009 noch 61,6 %:
Tatsächlich: von 2009 auf 2010 ist hierzulande die Tagesreichweite leicht gestiegen, sie blieb aber unter dem Wert von 2008. Angesichts dieser Zahlen frage ich mich, ob schon von einer Trendumkehr (in unseren Breiten – Zahlen aus den USA kenne ich nicht ausreichend gut) gesprochen werden darf.
… und die Zukunft der Fernsehjournalisten?
Bei newsroom.at ist die Rede von Live-Events, von Sportübertragungen und Promi-Galas als Chance für eine Koexistenz von Fernsehen und Internet. Was aber ist mit den Fernsehsendungen, die von Journalisten gestaltet werden? Haben die in den Fernsehprogrammen der Zukunft noch ihren Platz oder werden Redaktionen aus Kostengründen weiter personell verkleinert, werden weiter Sendezeiten gekürzt, Sendeplätze aus dem Hauptabendprogramm in die Nacht verschoben und irgendwann …
Jan 18
Jetzt ist es an der Zeit über das Buch zu schreiben. Über das Buch, an dem seit geraumer Zeit mehr als ein Dutzend Kolleginnen und Kollegen schreiben, die meisten davon aus dem Bereich der neuen Medien. Christian Jakubetz, freier Journalist, Dozent und Blogger, hat es initiiert und auch mich eingeladen, einen Beitrag zu verfassen. Über die Grundlagen von Webvideo. Das Buch hat noch keinen Namen, aber eine klare Idee:
Die digitale Welt verändert den Journalismus. Was dies für den Journalismus bedeutet, wollen wir in einem Buch darstellen – „für alle, die Journalismus neu lernen — oder ihn neu verstehen wollen”. Neu verstehen heißt nach unserem Verständnis allerdings nicht, dass wir für uns in Anspruch nehmen wollten, ihn auch neu zu erfinden. Das muss man ja auch gar nicht, weil es nach wie vor einiges an Grundlagen gibt, die auch im Zeitalter der Digitalisierung nicht in Frage zu stellen sind. Wir wollen also da anfangen, wo die bisherigen Lehrbücher aufhören.
Christian Jakubetz hat dem Medienmagazin von B5 aktuell des Bayerischen Rundfunk für die Sendung vom 16. 1.2011 ein Interview über das Projekt gegeben.
Jetzt ist es an der Zeit über das Buch zu schreiben. Erstens, weil die ersten Leseproben da sind – darunter auch von meinem Betirag. Und zweitens, weil das Buch jetzt vorbestellt werden kann. Das ist wichtig – denn nur, wenn ausreichend Vorbestellungen eingehen, wird das Buch auch gedruckt. Daher bitte hier ein Exemplar vorbestellen. Danke..