Lesetipp: das 3D-Manifest des Gabor Steingart

Von einer “wunderbaren Chance, Journalismus wieder großartig zu machen” spricht Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart. Als Wegweiser dorthin hat er bei der Garrick Utley Lecture im New Yorker University Club sein 3D- Manifest vorgetragen.

3D-Journalismus heißt demnach “digital”: Journalisten müssen weg von der Einwgkommunikation zu einer interaktiven Kommunikation. Sie müssen erzählen, zuhören und transparent arbeiten, weil das Publikum keine passive Masse mehr ist.

3D-Journalismus heißt “demokratisch”: Weil die Leser, Hörer, Zuseher und User keine passive Masse mehr sind, wollen sie sich aktiv an der öffentlichen Diskussion beteiligen. Journalisten müssen dafür unter anderem die Debattenräume schaffen.

3D-Journalismus heißt “deutlich”: Journalisten müssen wieder etwas zu sagen haben, Steingart fordert die Rückkehr zu Relevanz: “Unsere Aufgabe sollte es sein, Information und Orientierung zu bieten, nicht nur Entertainment.”

Ein lesenswerter Text, der meiner Meinung nach einen richtigen und notwendigen Weg aufzeigt. Seht Ihr das auch so? Mich würde eure Meinung dazu interessieren.

Zum 3D-Manifest des Gabor Steingart geht es hier.

 

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