Twitter & die Journalisten

Logo TwitterDa geistert viel an Geringschätzung über den Micro-Bloggingdienst Twitter in den Köpfen der Journalisten herum. Am häufigsten wird verächtlich argumentiert, dass die Kurzmeldungen, die Tweets, vor Banalitäten strotzten. Es habe nichts mit dem Nachrichtengeschäft zu tun, wenn Prominente oder solche, die es gerne sein möchten, die Menschheit online minutiös wissen lassen, was sie zum Frühstück verspeist haben.Logo TwitterDa geistert viel an Geringschätzung über den Micro-Bloggingdienst Twitter in den Köpfen der Journalisten herum. Am häufigsten wird verächtlich argumentiert, dass die Kurzmeldungen, die Tweets, vor Banalitäten strotzten. Es habe nichts mit dem Nachrichtengeschäft zu tun, wenn Prominente oder solche, die es gerne sein möchten, die Menschheit online minutiös wissen lassen, was sie zum Frühstück verspeist haben.Logo TwitterDa geistert viel an Geringschätzung über den Micro-Bloggingdienst Twitter in den Köpfen der Journalisten herum. Am häufigsten wird verächtlich argumentiert, dass die Kurzmeldungen, die Tweets, vor Banalitäten strotzten. Es habe nichts mit dem Nachrichtengeschäft zu tun, wenn Prominente oder solche, die es gerne sein möchten, die Menschheit online minutiös wissen lassen, was sie zum Frühstück verspeist haben.

Diese Einschätzung ist falsch, weil Twitter mehr ist als Meldungen von maximal 140 Zeichen über die persönliche Befindlichkeit von Twitter-Nutzern.  Alan Rusbridger, der Chefredakteur des  “Guardian“, fasst in einem Blogeintrag 15 Gründe zusammen, warum Twitter für Medienunternehmen sehr wohl relevant sein kann.

Hier ist eine deutschsprachige Zusammenfassung des englischen Originals, die auf der Veröffentlichung des Branchendienstes MEEDIA basiert:

1. Twitter ist eine großartige Vertriebsform

Twitter ist ein äußerst wirkungsvolles Mittel zur Verbreitung von Ideen und Inhalten – und vor allem ist es schnell. “Die Lebenserwartung von exklusiven Informationen ist mittlerweile in Minuten messbar, wenn nicht in Sekunden.” Von den 140 Zeichen sollte sich niemand abschrecken lassen. “Viele der besten Tweets sind Links”.

2. Bei Twitter passieren Dinge zuerst

Viele Nachrichten entstehen zuerst auf Twitter. Es gibt dort Millionen Menschen, die selbst die kleinsten Dinge aufgreifen. Die Chancen ein Gerücht zu finden, das später zur Nachricht wird, sind hoch.

3. Als Suchmaschine ist Twitter ein Konkurrent für Google

Twitter sucht in mancher Hinsicht besser als Google, denn es geht einen Schritt weiter als der Suchmaschinen-Gigant. Es nutzt die Intelligenz der Masse um Inhalte zu finden, die neu, relevant oder unterhaltsam sind.

4.Twitter ist ein beeindruckendes Werkzeug zum Sammeln von Information

Twitter ist ein personalisierter News-Feed. Wer spannenden Menschen folgt, wird mit aller Wahrscheinlichkeit auch mit spannenden Informationen versorgt. “Sie könne sich zurücklehnen und Menschen die Sie bewundern oder respektieren einfach für Sie suchen lassen.”

5. Twitter ein tolles Recherche-Tool

Viele der besten Reporter nutzen Twitter als Hilfe Informationen zu sammeln. Mit Twitter lassen sich zum Beispiel Zeugen für bestimmte Ereignisse finden, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Anders wäre diesen oft schwer zu finden.

6. Twitter ist eine fantastische Form des Marketing

Wer einen Artikel oder Blogeintrag geschrieben hat, kann via Twitter alle darüber informieren. “Schlagen Sie Alarm bei ihren Followern. […] Wenn sie es wirklich mögen, dann wird es – wie wir sagen – viral. Ich habe nur 18.500 Follower. Aber wenn ich von unserem Kolumnisten Charlie Brooker retweeted werde, erreiche ich auf einen Schlag 200.000.

7. Es können gemeinsame Gespräche entstehen

Es gibt nichts Schlimmeres als keine Reaktionen zu erhalten. “Mit Twitter bekommen Sie sofort ein Feedback”.

8. Twitter schafft Vielfalt

Traditionelle Medien lassen nur wenige zu Wort kommen. Twitter gibt jedem eine Stimme.

9. Der Ton des Schreibens ändert sich

Tweets sind kurz, persönlich, humorvoll und vermischen stärker Tatsachen und Meinungen. “Journalisten lernen das schnell. Sie beginnen anders zu Schreiben.”

10. Twitter baut Hierarchien ab

Auch wer völlig unbekannt ist, kann ein großes Publikum ansprechen. “Ein bekannter Name kann anfangs User anlocken. Aber wer nichts zu sagen hat spricht in einen leeren Raum.”

11. Die Nachrichtenwerte sind andere

Entscheidungen, die Journalisten treffen, unterscheiden sich von denen der Twitter-Nutzer. Was zehntausende User spannend finden, muss nicht dasselbe sein, was ein Redakteur für relevant befindet. “Wir können das natürlich ignorieren. Aber sollten wir?”

12. Die Aufmerksamkeitsspanne ist lang

Twitter ist nicht einfach ein “stream of consciousness” – wie oft unterstellt wird. Bestimmte Dinge verfolgt die Twittergemeinde noch “lange, nachdem die Karawane von professionellen Journalisten bereits weitergezogen ist.”

13. Es entstehen Communities

Es bilden sich Interessengemeinden für gewisse Ideen, Ereignisse, Kulturen oder Regionen.

14. Die Vorstellung von Autorität ändert sich

Bei Twitter entsteht eine “peer to peer”-Autorität. Auf eine Expertenmeinung wird nicht mehr gewartet, man holt sie sich von einem anderen Nutzer.

15. Twitter ist ein Agent des Wandels

Unternehmen lernen bereits die Macht der Gemeinschaftsmedien zu respektieren. Auch für die Politik wird Social Media zur Herausforderung, zum Beispiel in Bezug auf die Rechtschreibregeln.

Diese Einschätzung ist falsch, weil Twitter mehr ist als Meldungen von maximal 140 Zeichen über die persönliche Befindlichkeit von Twitter-Nutzern.  Alan Rusbridger, der Chefredakteur des  “Guardian“, fasst in einem Blogeintrag 15 Gründe zusammen, warum Twitter für Medienunternehmen sehr wohl relevant sein kann.

Hier ist eine deutschsprachige Zusammenfassung des englischen Originals, die auf der Veröffentlichung des Branchendienstes MEEDIA basiert:

1. Twitter ist eine großartige Vertriebsform

Twitter ist ein äußerst wirkungsvolles Mittel zur Verbreitung von Ideen und Inhalten – und vor allem ist es schnell. “Die Lebenserwartung von exklusiven Informationen ist mittlerweile in Minuten messbar, wenn nicht in Sekunden.” Von den 140 Zeichen sollte sich niemand abschrecken lassen. “Viele der besten Tweets sind Links”.

2. Bei Twitter passieren Dinge zuerst

Viele Nachrichten entstehen zuerst auf Twitter. Es gibt dort Millionen Menschen, die selbst die kleinsten Dinge aufgreifen. Die Chancen ein Gerücht zu finden, das später zur Nachricht wird, sind hoch.

3. Als Suchmaschine ist Twitter ein Konkurrent für Google

Twitter sucht in mancher Hinsicht besser als Google, denn es geht einen Schritt weiter als der Suchmaschinen-Gigant. Es nutzt die Intelligenz der Masse um Inhalte zu finden, die neu, relevant oder unterhaltsam sind.

4.Twitter ist ein beeindruckendes Werkzeug zum Sammeln von Information

Twitter ist ein personalisierter News-Feed. Wer spannenden Menschen folgt, wird mit aller Wahrscheinlichkeit auch mit spannenden Informationen versorgt. “Sie könne sich zurücklehnen und Menschen die Sie bewundern oder respektieren einfach für Sie suchen lassen.”

5. Twitter ein tolles Recherche-Tool

Viele der besten Reporter nutzen Twitter als Hilfe Informationen zu sammeln. Mit Twitter lassen sich zum Beispiel Zeugen für bestimmte Ereignisse finden, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Anders wäre diesen oft schwer zu finden.

6. Twitter ist eine fantastische Form des Marketing

Wer einen Artikel oder Blogeintrag geschrieben hat, kann via Twitter alle darüber informieren. “Schlagen Sie Alarm bei ihren Followern. […] Wenn sie es wirklich mögen, dann wird es – wie wir sagen – viral. Ich habe nur 18.500 Follower. Aber wenn ich von unserem Kolumnisten Charlie Brooker retweeted werde, erreiche ich auf einen Schlag 200.000.

7. Es können gemeinsame Gespräche entstehen

Es gibt nichts Schlimmeres als keine Reaktionen zu erhalten. “Mit Twitter bekommen Sie sofort ein Feedback”.

8. Twitter schafft Vielfalt

Traditionelle Medien lassen nur wenige zu Wort kommen. Twitter gibt jedem eine Stimme.

9. Der Ton des Schreibens ändert sich

Tweets sind kurz, persönlich, humorvoll und vermischen stärker Tatsachen und Meinungen. “Journalisten lernen das schnell. Sie beginnen anders zu Schreiben.”

10. Twitter baut Hierarchien ab

Auch wer völlig unbekannt ist, kann ein großes Publikum ansprechen. “Ein bekannter Name kann anfangs User anlocken. Aber wer nichts zu sagen hat spricht in einen leeren Raum.”

11. Die Nachrichtenwerte sind andere

Entscheidungen, die Journalisten treffen, unterscheiden sich von denen der Twitter-Nutzer. Was zehntausende User spannend finden, muss nicht dasselbe sein, was ein Redakteur für relevant befindet. “Wir können das natürlich ignorieren. Aber sollten wir?”

12. Die Aufmerksamkeitsspanne ist lang

Twitter ist nicht einfach ein “stream of consciousness” – wie oft unterstellt wird. Bestimmte Dinge verfolgt die Twittergemeinde noch “lange, nachdem die Karawane von professionellen Journalisten bereits weitergezogen ist.”

13. Es entstehen Communities

Es bilden sich Interessengemeinden für gewisse Ideen, Ereignisse, Kulturen oder Regionen.

14. Die Vorstellung von Autorität ändert sich

Bei Twitter entsteht eine “peer to peer”-Autorität. Auf eine Expertenmeinung wird nicht mehr gewartet, man holt sie sich von einem anderen Nutzer.

15. Twitter ist ein Agent des Wandels

Unternehmen lernen bereits die Macht der Gemeinschaftsmedien zu respektieren. Auch für die Politik wird Social Media zur Herausforderung, zum Beispiel in Bezug auf die Rechtschreibregeln.

Diese Einschätzung ist falsch, weil Twitter mehr ist als Meldungen von maximal 140 Zeichen über die persönliche Befindlichkeit von Twitter-Nutzern.  Alan Rusbridger, der Chefredakteur des  “Guardian“, fasst in einem Blogeintrag 15 Gründe zusammen, warum Twitter für Medienunternehmen sehr wohl relevant sein kann.

Hier ist eine deutschsprachige Zusammenfassung des englischen Originals, die auf der Veröffentlichung des Branchendienstes MEEDIA basiert:

1. Twitter ist eine großartige Vertriebsform

Twitter ist ein äußerst wirkungsvolles Mittel zur Verbreitung von Ideen und Inhalten – und vor allem ist es schnell. “Die Lebenserwartung von exklusiven Informationen ist mittlerweile in Minuten messbar, wenn nicht in Sekunden.” Von den 140 Zeichen sollte sich niemand abschrecken lassen. “Viele der besten Tweets sind Links”.

2. Bei Twitter passieren Dinge zuerst

Viele Nachrichten entstehen zuerst auf Twitter. Es gibt dort Millionen Menschen, die selbst die kleinsten Dinge aufgreifen. Die Chancen ein Gerücht zu finden, das später zur Nachricht wird, sind hoch.

3. Als Suchmaschine ist Twitter ein Konkurrent für Google

Twitter sucht in mancher Hinsicht besser als Google, denn es geht einen Schritt weiter als der Suchmaschinen-Gigant. Es nutzt die Intelligenz der Masse um Inhalte zu finden, die neu, relevant oder unterhaltsam sind.

4.Twitter ist ein beeindruckendes Werkzeug zum Sammeln von Information

Twitter ist ein personalisierter News-Feed. Wer spannenden Menschen folgt, wird mit aller Wahrscheinlichkeit auch mit spannenden Informationen versorgt. “Sie könne sich zurücklehnen und Menschen die Sie bewundern oder respektieren einfach für Sie suchen lassen.”

5. Twitter ein tolles Recherche-Tool

Viele der besten Reporter nutzen Twitter als Hilfe Informationen zu sammeln. Mit Twitter lassen sich zum Beispiel Zeugen für bestimmte Ereignisse finden, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Anders wäre diesen oft schwer zu finden.

6. Twitter ist eine fantastische Form des Marketing

Wer einen Artikel oder Blogeintrag geschrieben hat, kann via Twitter alle darüber informieren. “Schlagen Sie Alarm bei ihren Followern. […] Wenn sie es wirklich mögen, dann wird es – wie wir sagen – viral. Ich habe nur 18.500 Follower. Aber wenn ich von unserem Kolumnisten Charlie Brooker retweeted werde, erreiche ich auf einen Schlag 200.000.

7. Es können gemeinsame Gespräche entstehen

Es gibt nichts Schlimmeres als keine Reaktionen zu erhalten. “Mit Twitter bekommen Sie sofort ein Feedback”.

8. Twitter schafft Vielfalt

Traditionelle Medien lassen nur wenige zu Wort kommen. Twitter gibt jedem eine Stimme.

9. Der Ton des Schreibens ändert sich

Tweets sind kurz, persönlich, humorvoll und vermischen stärker Tatsachen und Meinungen. “Journalisten lernen das schnell. Sie beginnen anders zu Schreiben.”

10. Twitter baut Hierarchien ab

Auch wer völlig unbekannt ist, kann ein großes Publikum ansprechen. “Ein bekannter Name kann anfangs User anlocken. Aber wer nichts zu sagen hat spricht in einen leeren Raum.”

11. Die Nachrichtenwerte sind andere

Entscheidungen, die Journalisten treffen, unterscheiden sich von denen der Twitter-Nutzer. Was zehntausende User spannend finden, muss nicht dasselbe sein, was ein Redakteur für relevant befindet. “Wir können das natürlich ignorieren. Aber sollten wir?”

12. Die Aufmerksamkeitsspanne ist lang

Twitter ist nicht einfach ein “stream of consciousness” – wie oft unterstellt wird. Bestimmte Dinge verfolgt die Twittergemeinde noch “lange, nachdem die Karawane von professionellen Journalisten bereits weitergezogen ist.”

13. Es entstehen Communities

Es bilden sich Interessengemeinden für gewisse Ideen, Ereignisse, Kulturen oder Regionen.

14. Die Vorstellung von Autorität ändert sich

Bei Twitter entsteht eine “peer to peer”-Autorität. Auf eine Expertenmeinung wird nicht mehr gewartet, man holt sie sich von einem anderen Nutzer.

15. Twitter ist ein Agent des Wandels

Unternehmen lernen bereits die Macht der Gemeinschaftsmedien zu respektieren. Auch für die Politik wird Social Media zur Herausforderung, zum Beispiel in Bezug auf die Rechtschreibregeln.

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