“Cover what you do best. Link to the rest”, fordert Jeff Jarvis von den Medien, seit Information nicht mehr Mangelware, sondern im Überfluss verfügbar ist. Marcus Bösch, er lehrt unter anderem Onlinejournalismus bei der DW-Akademie, nennt dieses Credo in einem Posting im Blog “lab” eine neue Spezifikation für das Berufsbild Journalismus:“Cover what you do best. Link to the rest”, fordert Jeff Jarvis von den Medien, seit Information nicht mehr Mangelware, sondern im Überfluss verfügbar ist. Marcus Bösch, er lehrt unter anderem Onlinejournalismus bei der DW-Akademie, nennt dieses Credo in einem Posting im Blog “lab” eine neue Spezifikation für das Berufsbild Journalismus:“Cover what you do best. Link to the rest”, fordert Jeff Jarvis von den Medien, seit Information nicht mehr Mangelware, sondern im Überfluss verfügbar ist. Marcus Bösch, er lehrt unter anderem Onlinejournalismus bei der DW-Akademie, nennt dieses Credo in einem Posting im Blog “lab” eine neue Spezifikation für das Berufsbild Journalismus:

Hier wird kuratiert und nicht produziert. Man setzt sich in den Datenstrom und extrahiert Bedeutung. Bester Prozessjournalismus.

Bösch befindet sich mit seiner Meinung im Gleichklang mit Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger, der feststellt, dass Journalismus “aggregates and/or curates the work of others“.

Diese neuen – Bösch nennt sie sperrig “disruptiven” – Möglichkeiten im Onlinejournalismus Geschichten zu erzählen sind erst im entstehen. Als Beispiel führt er unter anderem den neuen Dienst storify.com an, ein Werkzeug  um bestehende Postings (Text, Bild, etc.) auf Plattformen wie Twitter oder Flickr zu Geschichten zusammenzustellen.

Böschs Quintessenz sind folgerichtig neue W-Fragen für die journalistische Arbeit:

Wer - hat dazu bereits Sinnvolles gesagt, gesammelt, gefilmt oder geschrieben?
Wie - kann ich aus der Flut der Daten Sinn und Bedeutung extrahieren?
Was – ist der Mehrwert meiner Geschichte?
Wann – wird mein Nutzer das Stück lesen, hören, sehen? Auf welchem Gerät und in welchem Nutzungsszenario?
Wo – in meinem Werk ist der SLAT (Shit look at that) – Moment der meinen Nutzer fesselt?
Warum* – sollte irgendjemand da draußen im Netz mein journalistisches Werk beachten?

(*Okay, das ist recht ähnlich zum ‘Was’ aber noch mal weil es so wichtig ist!)

Hier wird kuratiert und nicht produziert. Man setzt sich in den Datenstrom und extrahiert Bedeutung. Bester Prozessjournalismus.

Bösch befindet sich mit seiner Meinung im Gleichklang mit Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger, der feststellt, dass Journalismus “aggregates and/or curates the work of others“.

Diese neuen – Bösch nennt sie sperrig “disruptiven” – Möglichkeiten im Onlinejournalismus Geschichten zu erzählen sind erst im entstehen. Als Beispiel führt er unter anderem den neuen Dienst storify.com an, ein Werkzeug  um bestehende Postings (Text, Bild, etc.) auf Plattformen wie Twitter oder Flickr zu Geschichten zusammenzustellen.

Böschs Quintessenz sind folgerichtig neue W-Fragen für die journalistische Arbeit:

Wer - hat dazu bereits Sinnvolles gesagt, gesammelt, gefilmt oder geschrieben?
Wie - kann ich aus der Flut der Daten Sinn und Bedeutung extrahieren?
Was – ist der Mehrwert meiner Geschichte?
Wann – wird mein Nutzer das Stück lesen, hören, sehen? Auf welchem Gerät und in welchem Nutzungsszenario?
Wo – in meinem Werk ist der SLAT (Shit look at that) – Moment der meinen Nutzer fesselt?
Warum* – sollte irgendjemand da draußen im Netz mein journalistisches Werk beachten?

(*Okay, das ist recht ähnlich zum ‘Was’ aber noch mal weil es so wichtig ist!)

Hier wird kuratiert und nicht produziert. Man setzt sich in den Datenstrom und extrahiert Bedeutung. Bester Prozessjournalismus.

Bösch befindet sich mit seiner Meinung im Gleichklang mit Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger, der feststellt, dass Journalismus “aggregates and/or curates the work of others“.

Diese neuen – Bösch nennt sie sperrig “disruptiven” – Möglichkeiten im Onlinejournalismus Geschichten zu erzählen sind erst im entstehen. Als Beispiel führt er unter anderem den neuen Dienst storify.com an, ein Werkzeug  um bestehende Postings (Text, Bild, etc.) auf Plattformen wie Twitter oder Flickr zu Geschichten zusammenzustellen.

Böschs Quintessenz sind folgerichtig neue W-Fragen für die journalistische Arbeit:

Wer - hat dazu bereits Sinnvolles gesagt, gesammelt, gefilmt oder geschrieben?
Wie - kann ich aus der Flut der Daten Sinn und Bedeutung extrahieren?
Was – ist der Mehrwert meiner Geschichte?
Wann – wird mein Nutzer das Stück lesen, hören, sehen? Auf welchem Gerät und in welchem Nutzungsszenario?
Wo – in meinem Werk ist der SLAT (Shit look at that) – Moment der meinen Nutzer fesselt?
Warum* – sollte irgendjemand da draußen im Netz mein journalistisches Werk beachten?

(*Okay, das ist recht ähnlich zum ‘Was’ aber noch mal weil es so wichtig ist!)