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Vortrag am 3. Juni 2004:

Der hohe Preis fuer die Spiele des Friedens

Eine Milliarde Euro wenden die Organisatoren der Olympischen Spiele 2004 in Athen mittlerweile auf, um die Sicherheit fuer das sportliche Grossereignis gewaehrleisten zu koennen.

Das Olympische Dorf wird nach einer Meldung der Deutschen Presseagentur von einer drei bis vier Meter hohen doppelten Mauer aus Stahl und Beton umgeben sein, die vier Meter breite Zone zwischen den Mauern wird von der Polizei mit Kameras ueberwacht. Acht Spezialflugzeuge der Nato zur Luftraumueberwachung werden waehrend der Spiele ueber der Olympiastadt kreisen. In Athen selber gehen 60.000 Soldaten Streife; 2000 Ueberwachungskameras sind in den Strassen der griechischen Hauptstadt installiert; die NATO faehrt mit einem Flottenverband in der Aegaeis auf.

Die enormen Sicherheitsmassnahmen und die Kosten dafuer waren ein Teil des informativen und interessanten Vortrags von Dr. Minas Dimitriou, dem Geschaeftsfuehrer des Lehrgangs "Sportjournalismus" an der Universitaet Salzburg. "TO STEKI", der Verein zur Foerderung der neugriechischen Sprache und Kultur hatte den profunden Kenner der Olympischen Spiele in der Antike und der Neuzeit fuer seinen ersten oeffentlichen Auftritt eingeladen. 30 Interessierte lauschten am Donnerstag, 3. Juni 2004, den Ausfuehrungen und genossen im Anschluss daran das koestliche Buffet, das Nikos Kiriakidis, Wirt der Taverne "Knossos" in Freilassing und Mitglied von "TO STEKI", zur Verfuegugng gestellt hatte.

Dr. Dimitriou korrigierte in seinem Vortrag auch idealisierende Vorstellungen von den Olympischen Spielen in der Antike. Waehrend der Wettkaempfe konnte damals keine Rede vom "Fair Play" sein, es ging einzig und allein um den Sieg. Daher waren die Teilnehmer grossteils Profis und keine Amateure. "Dabei sein ist alles" sei damals kein Thema gewesen und, im Anbetracht der beinharten nationalen Qualifikationswettkaempfe fuer die Startplaetze bei Olympia, auch heute nur als tugendhaftes Lippenbekenntnis zu interpretieren, sagte Olympiafachmann Dimitriou.

Infos zum Vortragenden:
Dr. Minas Dimitriou, 1966 in Thessaloniki geboren, ist Lehrbeauftragter am Institut fue
r Sportwissenschaften und im Fachbereich Kommunikationswissenschaften der Universitaet Salzburg. Dort leitet er auch seit 2001 den Lehrgang "Sportjournalismus" und koordiniert unter anderem den Studienzweig "Sport-Management-Medien". Nach dem Studium der Geschichte, Paedagogik und Philosophie an der Aristoteles Universitaet in seiner Heimatstadt promovierte Minas Dimitriou an der Deutschen Sporthochschule in Koeln zum Doktor der Sportwissenschaften. Seit 2000 lebt er in Salzburg.

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Generalversammlung am 3.2.2004

Bei der Generalversammlung im Vereinslokal in der Robert-Preussler-Strasse 11 in Salzburg haben die anwesenden Mitglieder erstmals den Vorstand des Vereins gewaehlt:

Obmann: Dr. Gerhard Rettenegger
Obmannstellvertreterin: Daniela Jener-Deak
Kassierin: Sabine Schregelmann
Schriftfuehrerin: Elke Geiblinger

Der jaehrliche Mitgliedsbeitrag fuer ordentliche Mitglieder wurde mit 24 Euro festgelegt. Dieser Betrag dient dazu, die Infrastrukturkosten des Vereins abzudecken.


 

 

 

 

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